Freitag, 13. August 2010

Jetzt mal ganz ehrlich, Herr Vowe!

Was genau hat Sie beeindruckt an dem Film, der Ihnen bisher am besten gefallen hat?

4. Tag: "Gedächtnis wie ein Eichhörnchen"

"AH! Das ist doch der Platz, wo ...."


MONSTERS



Gareth Edwards demonstrierte in einem 48-Stunden-Wettbewerb des Londoner Sci-Fi-London Film Festival, dass es möglich sei, in nur zwei Tagen ohne Crew und mit nur einem Darsteller einen Kinofilm zu drehen. Dieser Film gewann den ersten Preis und führte zu seinem nun hier in Locarno vorgestelltem Spielfilmdebüt MONSTERS, indem er gekonnt das Science-Fiction-Genre mit einem klassischen Abenteuer-Road-Movie verbindet.

Auf den Straßen von Locarno...



Auf den Straßen von Locarno...



Donnerstag, 12. August 2010

Film a tre parole - FILM SOCIALISME

FILM SOCIALISME
Schweiz/Frankreich 2010, 102 Minuten, Regie: Jean-Luc Godard



„Nonkonform - avantgardistisch - Gedanken“

Jean-Vital, Belgien

Kulinarisches Kino I

Kino ist ein Ort des Genusses: der visuellen Pläsier sowieso; das umfangreiche Angebot aus Schokoriegeln, Popcorn und Softdrinks aber macht das Kino auch zu einem Raum des oralen Erlebnisses. Der beschränkt sich andernorts aber leider allzu oft auf das Foyer: Jedes tropfende Eis, jedes schäumende Pils wird beim Saaleinlass mit tadelnden Blicken quittiert, zum Rauchen muss man gar vor die Tür. Anders auf der Piazza Grande: Man sitzt dort unter freiem Himmel zwar wenig mondän auf abwaschbaren Plastikstühlen, dafür darf nach Herzenslust gequarzt, gemampft und gekleckert werden. An dieser Stelle soll in den kommenden Tagen eine Ode für eine solche Sinnlichkeit des Kinogenusses entstehen.

Teil I: Rauchen und Kino

Film a tre parole - GADKII UTENOK

Was denken die Festival-Besucher über die Filme? Wie kurz kann eine Kritik sein? Wir fragen in unserer Serie "Film a tre parole" nach spontanen Eindrücken in drei Worten.

GADKII UTENOK (THE UGLY DUCKLING)
Russland 2010, 75 Minuten, Regie: Garri Bardine



„A Schwan so wiess wiä schnee Götä - Schwanensee oder Peter und der Wolf - sehr gut“

Alexandra, Malans

Spurensuche - Spuren reduzieren


Spuren reduzieren - Das will das Festival del film Locarno ab diesem Jahr, und zwar in Sachen CO²: die Emissionen sollen von nun an kontinuierlich verringert werden. In Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate aus Zürich wird darauf abgezielt, das Label ‚klimaneutral‘ zu erhalten, was eine völlige Kompensation des bei Festivalvorbereitung und -durchführung produzierten CO² voraussetzt.

Spurensuche - Leaving Tracks

Als ‚invisibles‘ werden die Mitglieder illegaler Chinesischer Einwanderergruppen in den USA bezeichnet, zu denen auch der namensgebende kleine Protagonist von Philippe Parrenos Kurzfilm/Trailer INVISIBLEBOY gehört, der gestern im Kinderprogramm vor GADKII UTENOK (Garry Bardine; Russia; 2010; 75‘), einer russischen Version des Hässlichen Entleins, auf der Piazza Grande lief. Die Platzierung des Films schien etwas unglücklich, da die meisten Kinder auf die düsteren, schwer einzuordnenden Bilder eher mit Angst reagierten und so floss auch das ein oder andere Tränchen.